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Studienauftrag Arealentwicklung Bühlegg, Dietikon

Die beiden bestehenden, dreigeschossigen Mehrfamilienhäuser werden durch zwei Neubauten mit ebenfalls drei Vollgeschossen ersetzt. Die Position der bestimmenden Gebäudeecke Obere Reppisch-/ Bühlstrasse sowie die Traufhöhe der beiden Häuser werden übernommen. Die Gebäudevolumetrien gegenüber dem Färberhüsli bleiben somit nahezu unverändert. Zusammen mit den sechs Reihenhaustypen im hinteren Arealbereich kann die vermietbare Fläche gegenüber dem Bestand mehr als verdoppelt werden.

Die zu ersetzenden Bauten sind weder historisch noch ist deren Bausubstanz wertvoll. Zudem sind mit den 2.65m hohen Geschossen (OK-OK) keine bewilligungsfähigen Wohnräume umsetzbar. Die gewalmten Dächer aus den 60er Jahren schlagen an dieser städtebaulich wichtigen Stelle Dietikons ein neues Kapitel auf, das sich aus den bäuerlichen Gefilden mit grossen Satteldächern mehr zu einem städtischen Ausdruck bewegt hat. Das gegenüber gelegene, geschützte «Doktorhaus» aus dem frühen 19. Jahrhundert nimmt mit dem Mansardendach auch eine Sonderstellung ein. Die Frage, ob es richtig ist, zur Reppisch giebel- oder traufständig zu reagieren ist nicht eindeutig zu beantworten. Wir entscheiden uns mit dem umlaufenden Mansardendach für einen klassischen Typen, der die Ecke im heutigen Sinn nachzeichnet und dank der fehlenden Giebelfassaden auch in der Höhe moderat in Erscheinung tritt.

 

Aufraggeber: Arealentwicklung Bühlegg, Dietikon

Auftragsart: Studienauftrag im Einladungsverfahren

Nutzung: Wohnen

Landschaftsarchitekt: Uniola AG, Landschaftsarchitektur, Zürich